Phasenprüfer Info und Anwendung


Der Phasenprüfer wird zum provisorischen feststellen von Wechselspannungen verwendet. Er sieht aus wie ein Schraubendreher und ist auch in der Lage dessen Arbeit auszuführen.

Im Griff ist eine Glimmlampe eingebaut, oben am Griff ist ein Fingerkontakt aus Metall, meist rot gekennzeichnet. Die Schraubendreherspitze ist zum berühren des spannungsführenden Gegenstandes, wie zum Beispiel der Kontakt einer Steckdose, gedacht.

Steckt man den Phasenprüfer in den Spannungsführenden Kontakt einer Steckdose, muss man mit einem Finger gleichzeitig den Fingerkontakt berühren.

Somit wird über den Menschlichen Körper ein Stromkreis geschlossen und die Glimmlampe leuchtet. Das bedeutet, beim Prüfen einer vorhandenen Spannung, fliesst ein Strom durch den Körper und fliesst über die Füsse (Erde) ab, sofern man mit der anderen Hand oder einem anderen Körperteil nichts anderes berührt.

Jedoch besteht keine Gefahr für den Menschen, da sich die Stromstärke im µA Bereich befindet.

Phasenprüfer009

 

Nicht veräßlich

Diese Art zu messen ist aber keineswegs sicher. Leuchtet die Glimmlampe nicht, kann man sich auf keinen Fall darauf verlassen, dass die Leitung spannungsfrei ist. Beschaffenheit des Fussbodens und Fingerfeuchtigkeit haben einen grossen Einfluss auf das Prüfergebnis. Eine verlässliche Spannungsprüfung ist nur mit einem Spannungsmessgerät möglich.

 

Sicherheit

Es ist darauf zu achten, dass nur unbeschädigte und neue Phasenprüfer verwendet werden, da durchaus die Gefahr eines Stromschlages vorhanden ist. Auch ist darauf zu achten, dass der Schraubendreherschaft Isoliert ist. Erfahrungsgemäss ist diese Isolation sehr brüchig und kann abbrechen. Beim Prüfvorgang ist darauf zu achten, dass der Fingerkontakt mit einem bestenfalls leicht feuchten Finger gezielt berührt wird.

Alle Angaben ohne Gewähr. Wer ohne spezielle Ausbildung an Starkstrom arbeitet, begibt sich in Lebensgefahr!

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