Elektroherd, Kochherd, Glaskeramik anschliessen

Um ein warmes Essen zuzubereiten, benötigt man neben einem Backofen oder einer Mikrowelle, am meisten einen Kochherd. Speisen werden in der Pfanne auf kleiner Hitze gewärmt, auf mittlerer Hitze gekocht, gedünstet und gedämpft.

Mit hoher Hitze gegart, geschmort sowie gebraten. Kochplatten haben Heizwiderstände die in einer Isoliermasse eingebettet sind, somit wird eine gute Wärmeleistung erreicht. Die Wärme wird an den Kochtopf übertragen, dabei ist es wichtig, hochwertiges Kochgeschirr zu verwenden, um eine effiziente Wärmeübertragung, ohne grossen Verluste zu ermöglichen.

Der Boden der Pfanne sollte nur minimal nach innen gebogen sein, so kann ein möglichst grosser Wärmekontakt mit der Kochplatte hergestellt werden. Kupfer oder Aluminium Chromstahlböden sind besonders wärmeleitfähig. Der Kochtopf sollte immer etwas grösser als das Kochfeld sein, um Verlustwärme zu vermeiden.

Verwendet man beim Kochen den Deckel, ist eine beachtliche Energieeinsparung von etwa 60% möglich. Möchte man aber trotzdem während des Kochvorgang das Kochgut beobachten, ohne auf den Deckel verzichten, sollt man sich einen  Pfannendeckel aus Glas  besorgen.

Kochplatten gibt es in drei verschiedenen Grössen. Platten mit einem Durchmesser von 14,5cm sind erhältlich mit 1000, 1200 und 1500 Watt. Bei einem Durchmesser von 18cm gibt es 1500, 2000 und 2500 Watt und bei 22cm 2000 bzw. 2500 Watt.

Normalkochplatten

Normalkochplatten haben eine geringe Masse um die Aufwärmzeit klein zu halten. Sie beinhalten mindestens drei, in ihrer Leitung verschiedene, Heizwiderstände die durch einen Siebentaktschalter so geschalten werden, dass sechs Heizstufen von Wärmen bis Kochen und Stufe Null möglich sind.

 

Blitzkochplatten

Blitzkochplatten haben einen roten Punkt in der Mitte der Platte. Sie haben wie die Normalkochplatte drei Heizwiderstände, die jedoch höhere Leistung aufweisen. Dazu hat die Blitzkochplatte einen Überhitzungsschutz in Forum eines Bi-Metallschalter. Dieser schaltet bei zu grosser Hitze eine der drei Heizwiderstände aus.

 

Automatikkochplatten

Automatikkochplatten haben einen Fühler der die Kochplattentemperatur erfasst, somit ist eine Temperaturregelung möglich. Der Fühler ist in der unbeheizten Mitte der Kochplatte angebracht und misst sozusagen den Topfboden. Durch genaue Dosierung der elektrischen Energie wird die gewünschte Plattentemperatur erreicht, bzw. gehalten.

 

Das Glaskeramikkochherd

Glaskeramik Kochfelder bestehen aus einer ebenen Glasfläche. Die Heizkörper befinden sich direkt unter der Glasfläche, durch Markierungen an der Oberfläche sind diese Heizkörper gekennzeichnet. Das Ceran Glaskeramik ist schwarz und wird bei Erhitzung rot. Durch ein bestimmtes temperatur- Zeitverfahren bei etwa 900°C wird dieses Material hergestellt. Über dem Heizkörper, meistens verwendet man Strahlungsheizkörper, befindet sich ein Temperaturfühler der die Leistungszufuhr Temperaturabhängig regelt. Ein Heissmeldekontakt ist verantwortlich für das Anzeigen noch Warmer Kochfelder nach dem Ausschalten der jeweiligen Felder. Heutig Glaskeramik Kochfelder werden über Berührungsempfindliche Tasten auf der Oberfläche bedient, dabei übernimmt eine elektronische Steuerung die Temperaturregelung.

 

Anschluss

Ja nach Grösse eines Kochherds sind verschiedene Anschlüsse möglich. Beim Auswechseln eines Herds, sollte man sich immer zuerst vergewissern, ob der bestehende Anschluss ausreichend für den neuen Herd ist.

Kleine Elektroherde mit zwei Kochzonen benötigen meistens nur einen 230V Anschluss, bei vier Zonen sind es einmal oder zweimal 400V. Es gibt auch gemischte mit 230 und 400V. Am besten ist es, einen Anschluss mit fünf Drähten zu haben mit mindestens 2,5mm² Querschnitt (L1, L2, L3, N, PE), somit hat man auch in Zukunft keine Probleme.

Alle Angaben ohne Gewähr. Wer ohne spezielle Ausbildung an Starkstrom arbeitet, begibt sich in Lebensgefahr!

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