In einer Abzweigdose, werden mehrere Leitungen miteinander verbunden. Dabei kann es sich um jede mögliche Elektroinstallation handeln (Licht, Steckdosen, Zuleitungen, Verlängerungen, Schalter, Telefon, usw.) Einzelne Drähte, sowie Kabel können geschützt verbunden werden.
Abzweigdosen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen wie Aufputz, Unterputz, für Nasse Umgebung, für Mechanische Beanspruchung usw. Dabei ist es wichtig, dass die Abzweigdose den Umgebungsbedingungen angepasst ist, (IP Schutzart).
Die Verdrahtung der Abzweigdose (Verbindungsdose, Verteilerdose)
Anhand eines praktischen Beispiels wird anschliessend die korrekte Verdrahtung einer Abzweigdose, Verteilerdose, Verbindungsdose gezeigt.
Nachdem die Kabel oder Drähte in die Abzweigdose eingezogen wurden, muss zuerst gegebenenfalls der Mantel des Kabels entfernt werden. Dieser Sollte nicht zulange in die Abzweigdose hineinragen, da es das Verdrahten der Verteilerdose erschweren würde. Ragen die Drähte nicht schön gerade aus der Verteilerdose, empfiehlt es sich diese mit einem Stofftuch gerade zu ziehen bzw. zu biegen.
Zur Reihenfolge der Verdrahtung, wird mit dem Schutzleiter links begonnen. Danach folgt der Neutalleiter, dann L1, L2 und L3 zuletzt (Drahtfarben?). Jetzt gilt es alle Schutzleiterdrähte zu verdrahten. Die Schutzleiter Drähte werden hinter allen anderen Drähten sauber nach links der Abzweigdose geführt. Um eine schöne und möglichst kreuzungsfreie Verdrahtung zu erreichen, ist der Schutzleiterdraht vom ersten Rohr links auch bei der Verdrahtung ganz links usw.
Nun sollte man die Drähte so führen, dass ein solcher Reservebogen möglich ist. Dieser Bogen kann auch nach links, rechts oder unten zeigen. Man sollte darauf schauen, dass der bogen schön gleichmässig verläuft.
Jetzt kann man alle Drähte gleichlang mit dem Seitenschneider abschneiden. Am besten alle miteinander. Bei diesem Schritt ist zu beachten, dass die Drähte etwa 2cm vom Rand der Abzweigdose entfernt sein sollten. Somit hat die Klemme genug Platz.
Danach kann man alle Drähte gleichlang abisolieren. Bei diesen “Wagoklemmen” sind 11mm ideal.
Nun kann man die Drähte mit der Steckklemme verbinden, da diese Klemme idealerweise transparent ist, kann man visuell nachkontrollieren, ob alle Drähte bis zum Anschlag in die Klemme hineingesteckt sind.
Ist die selbe Prozedur fünf mal wiederholt worden, sieht das dann so aus. Eine nicht perfekte, aber sauberer Verdrahtung einer Abzweigdose (Verteilerdose, Verbindungsdose). Hier sind nun alle fünf Steckplätze der Wagoklemme besetzt, besser wäre es eine grössere Klemme mit mehr Steckplätzen zu wählen, somit sind Erweiterungen der Elektroinstallation viel einfacher.
Alle Angaben ohne Gewähr. Wer ohne spezielle Ausbildung an Starkstrom arbeitet, begibt sich in Lebensgefahr!

















