Wechselschaltung, Schema 3 (Lampenschaltung mit zwei Schalter)
Die Wechselschaltung wird sehr häufig angewendet. Mit dieser Schaltung kann man eine oder mehrere Verbraucher (Leuchten) mit zwei Schaltern bedienen, z.B. in einem Treppenhaus, oder in einem Korridor.
Es folgt eine Reihe von Zeichnungen dieser Wechselschaltung, wie sie auch in der Elektroinstallation professionell angewendet werden (Elektroschaltplan, Installationsplan, allpoliger Lageplan).
Die Verdrahtung und der Anschluss dieser Wechselschaltung wird anschliessend auch in der Praxis detailliert anhand eines Beispiels mit Fotos erklärt.
Elektroschaltplan Wechselschaltung (Bild klicken um Animation zu sehen)
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Die Funktion der Wechselschaltung ist im Elektroschaltplan (Stomlaufschema, Schaltplan) gut ersichtlich. Rohrführung und Verdrahtung sind hier nicht ersichtlich.
- Lampe
- Wechselschalter
- Abgangsklemmen der Unterverteilung
Installationsplan Wechselschaltung
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Das ist nun der Installationsplan, so sieht dann auch die Installation des praktischen Beispiels aus, welche später an einer Beispielwand montiert wird.
- Lampe
- Abzweigstelle
- Wechselschalter
- Unterverteilung
Allpoliger Lageplan Wechselschaltung
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Mit diesem allpoligen Lageplan ist die ganze Verdrahtung ersichtlich, dieser wird anhand vom Installationsplan gezeichnet. Anders als beim Elektroschaltplan, der nur das Prinzip der Schaltung zeigt, ist beim allpoligen Lageplan die Verdrahtung 1:1 mit der echten Installation und passt sich allen Gegebenheiten der Elektroinstallation an (Rohrführung, Abzweigstelle, Schalter usw.).
- Lampe
- Wechselschaltung
- Abgangsklemmen Unterverteilung
- Abzweigstelle
- Rohrleitung
Anschluss und Verdrahtung der Wechselschaltung
Anschluss bzw. Verdrahtung sind einfach, trotzdem können sehr schnell Fehler passieren. Es gibt Tausende Hersteller und Ausführungen von Lichtschaltern , daher ist es nicht möglich eine allgemeine Anleitung zum anschliessen zu schreiben.
Um die Verdrahtung und den Anschluss übersichtlich zu halten, wird alles an einer Beispielwand montiert. Die Verdrahtung wird nun anhand des Allpoligen Lageplans verdrahtet, die Drahtfarben sind identisch.
- Lampenstelle
- Abzweigstelle
- Schalterdose 1
- Schalterdose 2
Fangen wir mit der Strom bringenden Leitung an, der sogenannten Zuleitung. Die Schraubklemmen am unteren Rand des Fotos, sind die Abgangsklemmen der Unterverteilung (Sicherungskasten). Von diesen Klemmen ziehen wir nun ein 3-adriges Kabel Aussenleiter, Neutralleiter und Schutzleiter (L, N, PE) auf die Verteildose unserer Lichtinstallation.
Als nächstes Ziehen wir die Drähte von der Verteildose auf die Lampenstelle mit den Drähten (Lampendraht, Neutralleiter und Schutzleiter)
Auf den unteren Schalter ziehen wir zwei sogenannte korrespondierende Drähte, diese sind gleichfarbig und dazu einen Aussenleiter.
Auf den Oberen Schalter werden ebenfalls zwei korrespondierende Drähte und der Lampendraht gezogen. Somit ist das Drähte ziehen beendet. Es gibt auch die Möglichkeit, die korrespondierenden Drähte direkt von der einen Schalterdose zu anderen zu ziehen. Somit kann man etwas Draht und Klemmen sparen.
Weiter geht es mit der Verdrahtung der Abzweigstelle. Als erstes können Schutzleiter, Neutralleiter, Aussenleiter und Lampendraht miteinander geklemmt werden.
Jetzt werden die korrespondierenden Drähte verbunden. Achtet darauf, nicht die zwei korrespondierenden Drähte vom gleichen Rohr zu verbinden. Dies ist im allpoligen Lageplan sehr gut ersichtlich.
Jetzt noch die restlichen zwei korrespondierenden Drähte und wir sind fertig mit der Verdrahtung der Abzweigstelle
Das sieht dann nun etwa so aus.

Fangen wir mit dem Anschliessen des unteren Schalters an. Um das Ganze zu verstehen sind die Klemmenfarben im allpoligen Lageplan und dem Elektroschaltplan die selben wie beim hier gezeigten Schalter. Die Korrespondierenden kommen je auf einen der orangen Klemmen, welcher wo hin kommt ist egal. Der Aussenleiterdraht kommt auf die schwarze Klemme des Schalters.

Beim oberen Schalter kommen die Korrespondierenden wieder auf die orangen Klemmen und der Lampendraht auf die schwarze Klemme.
Anschliessend kann man die Schalter definitiv befestigen.
Weiter geht es mit der Lampenstelle. Je nach Leuchtentyp wird ein Schutzleiter benötigt, das kann man z.B. von der Anleitung der Leuchte selbst entnehmen. Grundsätzlich sollte aber eine Schutzleiter Verbindung vorhanden sein, wenn das Leuchtengehäuse aus Metall besteht und leitend ist.
In diesem fall hier wird der Schutzleiter nicht benötigt da das Gehäuse aus Kunststoff ist. Also wird der Schutzleiter isoliert und zusammengerollt.
Das Zeichen mit den zwei Quadraten ineinander bedeutet Schutzisoliert und daher ist ein Schutzleiter nicht nötig.
Nach dem Einschalten der Sicherung, sollte nun die Bedienung der Lampe von zwei Schaltern möglich sein.
Alle Angaben ohne Gewähr. Wer ohne spezielle Ausbildung an Starkstrom arbeitet, begibt sich in Lebensgefahr!
















